PNG vs. JPG – Welches Bildformat solltest du verwenden?
Kurze Antwort: Nimm PNG für Screenshots, Logos und alle Bilder, die Transparenz oder pixelgenaue Details brauchen. Nimm JPG für Fotos und große Bilder, bei denen eine 5- bis 10-mal kleinere Datei wichtiger ist als perfekte Detailtreue.
PNG und JPG sind die beiden Formate, in denen fast jedes Bild am Ende landet – und das falsche zu wählen ist der häufigste Grund, warum eine Seite langsam lädt oder ein Logo unscharf aussieht. Der Unterschied läuft auf eine einzige Entscheidung hinaus, die das Format für dich trifft: PNG behält jeden Pixel exakt so, wie er war, während JPG Details verwirft, die dein Auge ohnehin kaum bemerkt – im Tausch gegen eine drastisch kleinere Datei.
| Merkmal | PNG | JPG |
|---|
| Komprimierung | Verlustfrei | Verlustbehaftet |
| Transparenz | Ja (Alpha) | Nein |
| Am besten für | Screenshots, Logos, Strichgrafiken | Fotos, Verläufe |
| Typische Dateigröße (1080p) | ~1–3 MB | ~150–400 KB |
| Browser-Unterstützung | Universell | Universell |
Wann PNG die richtige Wahl ist
PNG ist verlustfrei, das heißt, es gibt jeden Pixel exakt wieder. Damit ist es das richtige Format für alles mit scharfen Kanten oder flächigen Farben: Screenshots, Logos, Icons, Diagramme, Grafiken und jedes Bild, in dem Text gestochen scharf bleiben muss. Die Komprimierung von JPG verschmiert diese harten Kanten zu leichten Schlieren, weshalb ein als JPG gespeicherter Screenshot rund um die Schrift fast immer etwas schmutzig wirkt.
PNG ist außerdem das einzige der beiden Formate, das Transparenz unterstützt. Wenn ein Logo auf einem farbigen Hintergrund sitzen soll oder ein Produktfoto freigestellt ist, dann transportiert PNG (oder seine modernen Verwandten) diesen transparenten Alphakanal.
Wann JPG gewinnt
Bei Fotografien – allem mit weichen Verläufen, Hauttönen oder natürlicher Textur – ist JPG fast immer der bessere Kompromiss. Ein als PNG gespeichertes Foto kann fünf- bis zehnmal größer sein als dasselbe Foto als gutes JPG, ohne sichtbaren Unterschied bei normaler Betrachtungsgröße. Auf einer Webseite verlangsamt dieses Gewicht direkt das Laden und kostet deine Besucher Datenvolumen.
Eine praktische Faustregel: Kommt das Bild aus einer Kamera, greif zu JPG. Kommt es aus einem Design-Tool oder ist es ein Screenshot, greif zu PNG.
Konvertieren nötig? Probier PNG zu JPG oder JPG zu PNG – beide laufen komplett in deinem Browser, kein Upload nötig. Um ein Foto ohne Formatwechsel zu verkleinern, nutze Bild komprimieren.