DPI-Wert von Bildern ändern
Ändern Sie den DPI-Eintrag einer PNG- oder JPG-Datei (72, 96, 150, 300, 600 …), ohne Pixel neu zu berechnen. Praktisch für Druck, Word, InDesign sowie die Übermittlung von Fotos an Verlage.
Kurze Antwort: Image DPI Changer: Läuft im Browser, kostenlos, ohne Registrierung.
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Häufig gestellte Fragen
- Ändert eine Anpassung der DPI-Werte die Pixelmaße meines Bildes?
- Nein. DPI ist lediglich eine im Dateikopf gespeicherte Zahl. Sie teilt Drucksoftware mit, wie viele Pixel auf dem Papier einen Zoll ergeben. Die Pixel selbst bleiben unverändert: Ein Bild mit 3000×2000 Pixeln bleibt 3000×2000 Pixel groß, unabhängig davon, ob der DPI-Eintrag 72 oder 300 lautet.
- Welche DPI-Zahl benötige ich für den Druck?
- 300 DPI sind der Branchenstandard für Offset- und Digitaldruck, etwa für Zeitschriften, Bücher und Visitenkarten. 150 DPI reichen für Zeitungen sowie große Plakate, die aus größerer Entfernung betrachtet werden. 600 DPI sind für die meisten Aufträge übertrieben, werden jedoch für feine Strichgrafiken verwendet.
- Welche DPI-Zahl eignet sich am besten für Bildschirme?
- 72 DPI entsprechen der historischen Mac-Konvention, 96 DPI sind der Windows-Standard. Auf dem Bildschirm sehen beide identisch aus, weil Browser und Betriebssysteme den DPI-Eintrag ignorieren und ausschließlich anhand der Pixelmaße darstellen. Relevant wird er nur beim Drucken oder wenn eine Anwendung nach der Größe in Zoll fragt.
- Ändert sich die Bildqualität?
- Überhaupt nicht. Wir ändern nur Metadaten-Bytes; die eigentlichen Pixeldaten werden unverändert übernommen. Die neue Datei besteht eine SHA-256-Prüfung des Pixelpuffers.
- Weshalb fordert Word mich auf, DPI einzustellen?
- Word fügt Bilder standardmäßig mit ihrer angegebenen DPI-Zahl ein. Ein Foto mit 3000×2000 Pixeln und 72 DPI wird in Word 41×28 Zoll groß; dasselbe Foto mit 300 DPI nur noch sinnvollere 10×6,67 Zoll. Wenn Sie vor dem Import eine passende DPI-Zahl einstellen, sparen Sie sich nachträgliches Skalieren.
- Wird mein Bild hochgeladen?
- Nein. Die Header-Bytes der Datei werden direkt in Ihrem Browser gelesen und neu geschrieben; die Datei verlässt Ihr Gerät niemals.
- Kann ich die DPI-Zahl bei WebP oder GIF ändern?
- Noch nicht – nur PNG und JPEG speichern DPI in einem standardisierten, bearbeitbaren Dateikopf. WebP besitzt einen ähnlichen Mechanismus (`VP8X`), der jedoch selten verwendet wird. Konvertieren Sie andere Formate zunächst in PNG.
- Ändert sich die Dateigröße?
- Sie verändert sich um wenige Bytes: Der pHYs-Chunk umfasst 21 Bytes, ein JFIF-APP0-Segment 18 Bytes. Praktisch bleibt die Größe unverändert.
- Worin liegt der Unterschied zwischen DPI und PPI?
- PPI (Pixel pro Zoll) beschreibt die Pixeldichte auf Bildschirmen, DPI (Punkte pro Zoll) die Druckpunktdichte auf Papier. Im Dateikopf wird eine Zahl gespeichert, die je nach Kontext für beides verwendet wird – die meisten Programme behandeln beide Angaben gleich.
- Erkennt Photoshop die neue DPI-Zahl?
- Ja. Öffnen Sie die Datei in Photoshop und prüfen Sie Bild → Bildgröße. Das Feld „Auflösung“ zeigt den eingestellten Wert an; bei deaktivierter Option „Neu berechnen“ wird die Dokumentgröße in Zoll automatisch aktualisiert.